KOSTEN

Kosten

Nachhaltig bauen und wirtschaftlich profitieren

Geobaustoffe ermöglichen nicht nur eine deutliche Reduzierung von Umweltbelastungen, sondern bieten zugleich klare wirtschaftliche Vorteile. Durch optimierte Bauweisen, geringeren Materialeinsatz und reduzierte Transportaufwände lassen sich Kosten in Planung, Ausführung und über den gesamten Lebenszyklus hinweg senken. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, Emissionen signifikant zu reduzieren – mit bis zu 89 % weniger CO₂-Ausstoß und einem um 50–85 % geringeren kumulierten Energieaufwand im Vergleich zu konventionellen Bauweisen.

Darüber hinaus werden auch weitere Umweltindikatoren wie Versauerung, Überdüngung, photochemische Ozonbildung, Feinstaub, Landbedarf und Wassernutzung deutlich reduziert. So verbinden Geobaustoffe ökologische Effizienz mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und schaffen eine belastbare Grundlage für nachhaltige Bauprojekte.

Anwendungsbeispiele zur Reduzierung der Umweltbelastung

Trenn- und Filterschicht zwischen einer gut verdichteten Tragschicht und dem Untergrund


Aufgabe:

– Das Einsinken des Materials der Tragschicht in den Untergrund verhindern
– Das „Hochpumpen“ von Feinstteilchen aus dem Untergrund in die Tragschicht verhindern

INDIKATOR ANWENDUNG STRASSENBAU TRENN-/ FILTERANLAGE
Geotextil
im Vergleich zu
Kiesfilter
Versauerung -95 %
Überdüngung -90 %
Treibhausgaspotenzial CO2-Ausstoß -90 %
photochemische Ozonbildung -90 %
kummulierter Energieaufwand (KEA) nicht erneuerbar -85 %
kummulierter Energieaufwand (KEA) erneuerbar -90 %
Feinstaub -95 %
Landbedarf -75 %
Wassernutzung -98 %


Aufgabe:

– Stabilisierung durch Bodenaustausch (Fall 2A)
– mit Geokunststoffen bewehrt (Fall 2B)
– Zement/Kalk stabilisiert (Fall 2C)

INDIKATOR ANWENDUNG ANWENDUNG STRASSENBAU STABILISIERUNG
Geokunststoffbewehrte Tragschicht
im Vergleich zu
Tragschicht mit Bodenaustausch
Geokunststoffbewehrte Tragschicht
im Vergleich zu
Kalk/Zement stabilisiertem Planum
Versauerung -10 % +/- 0 %
Überdüngung -10 % 5 %
Treibhausgaspotenzial CO2-Ausstoß -10 % -30 %
photochemische Ozonbildung -10 % -20 %
kummulierter Energieaufwand (KEA) nicht erneuerbar -5 % -5 %
kummulierter Energieaufwand (KEA) erneuerbar -15 % -25 %
Feinstaub -15 % +/- 0 %
Landbedarf +/- 0 % +/- 0 %
Wassernutzung -30 % 15 %

Aufgabe:

– Das Einsinken des Materials der Tragschicht in den Untergrund verhindern
– Das „Hochpumpen“ von Feinstteilchen aus dem Untergrund in die Tragschicht verhindern

INDIKATOR ANWENDUNG STRASSENBAU TRENN-/ FILTERANLAGE
Geotextil
im Vergleich zu
Kiesfilter
Versauerung -95 %
Überdüngung -90 %
Treibhausgaspotenzial CO2-Ausstoß -90 %
photochemische Ozonbildung -90 %
kummulierter Energieaufwand (KEA) nicht erneuerbar -85 %
kummulierter Energieaufwand (KEA) erneuerbar -90 %
Feinstaub -95 %
Landbedarf -75 %
Wassernutzung -98 %

Aufgabe:

– Stabilisierung durch Bodenaustausch (Fall 2A)
– mit Geokunststoffen bewehrt (Fall 2B)
– Zement/Kalk stabilisiert (Fall 2C)

INDIKATOR ANWENDUNG ANWENDUNG STRASSENBAU STABILISIERUNG
Geokunststoffbewehrte Tragschicht
im Vergleich zu
Tragschicht mit Bodenaustausch
Geokunststoffbewehrte Tragschicht
im Vergleich zu
Kalk/Zement stabilisiertem Planum
Versauerung -10 % +/- 0 %
Überdüngung -10 % 5 %
Treibhausgaspotenzial CO2-Ausstoß -10 % -30 %
photochemische Ozonbildung -10 % -20 %
kummulierter Energieaufwand (KEA) nicht erneuerbar -5 % -5 %
kummulierter Energieaufwand (KEA) erneuerbar -15 % -25 %
Feinstaub -15 % +/- 0 %
Landbedarf +/- 0 % +/- 0 %
Wassernutzung -30 % 15 %